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... aus Freude am Sport!

Nachdem es am Tag zuvor zu einigen Stunden Niederschlag kommen sollte und auch wieder nächtliche Minusgrade angekündigt waren, war es bestimmt sinnvoller auf der Sonnenseite von Leoben eine Runde in Angriff zu nehmen und sollten auch sicherheitshalber die Grödeln eingepackt werden.

Wie schon oft, wurden wir wieder eines Besseren belehrt und entgegen aller Prognosen konnten wir getrost die Grödeln in den Fahrzeugen lassen und uns über ein sonniges, wenngleich zwischendurch von Windböen versehenes Wetter freuen.

Wir, Eva Slavikova, Ursus Goldbacher, Reinhard Schmidt, Karl Rieger mit seinem „Billi“ und meine Wenigkeit mit „Nala“ trafen uns auf dem großen Parkplatz auf der Sonnensiedlung und nach einer kurzen Lagebesprechung einigten wir uns auf eine „Höller Harb Runde“.

Zuerst starteten wir zur Wunschzettelbrücke im Prentgraben und liefen weiter Richtung Nuchtenschacht. Den unmittelbaren Nuchtenschachtbereich haben wir aber rechts unter uns liegen gelassen haben um geradewegs auf der schon befindlichen Forststraße zum Gestüt Scher auf die asphaltierte Straße, die von Proleb über das Riesnerkögerl raufkommt und sich gleich danach teilt und einerseits zur ehemaligen Gaststätte „Huber Cilli“ und andererseits zur ehemaligen Gaststätte „Höller Harb“ weiterführt, zu laufen.

Eva Slavikova ließ es sich nicht nehmen, praktisch im Vorbeilaufen, von den neugierigen Ponnys, die uns freundlich gesinnt neben ihrem Unterschlupf begrüßt haben, einige Fotos zu schießen und gleichzeitig befanden wir uns auch schon auf der für uns jetzt endlos wirkenden weiterhin asphaltierten Straße auf den Proleberberg. Den Prentgraben konnten wir vorerst hinter uns lassen und versuchte ich durch Erzählungen von so manchen Erlebnissen aus meiner Jugendzeit in dieser Gegend, uns von diesem langgezogenen Anstieg abzulenken.

Es ist zwar nicht so, dass es gar keine Abwechslungen auf dieser Straße gibt, nein, sogar das Gegenteil ist der Fall, aber dauert halt immer etwas, bis wieder eine interessante Stelle erreicht werden kann.

Nicht sehr lange dauerte es und kamen wir zu einem großen eingezäunten Gehege in dem die dort befindlichen Rehe an diesem Sonntag aber leider nur von weitem zu sehen waren.

Dafür wurden wir bereits wieder etwas danach, an der Abzweigung, die auf den Quellenweg, der zum Gehöft Hafellner und weiter in den Ort von Proleb führt, entschädigt und hatten das Glück, dort gleich mehrere Rehe auf freier Wildbahn antreffen zu können.

Diese Tiere, die sich auf einer Waldlichtung gleich Nahe der Straße aufgehalten haben, kamen uns anfangs auch relativ knapp entgegen, sind dann wohl sicherheitshalber oder vielleicht auch einfach nur scheu ins Gestrüpp geflüchtet.

Auch wenn es sich bis zum Erreichen des Waldweges, der unter dem Höller Harb beginnt und bis zur höchstgelegenen Stelle auf 1205 Meter führt, ganz schön gezogen hat und auch den Puls höherschrauben ließ, konnten wir zwischendurch immer wieder die vielen wunderschönen Ausblicke in alle möglichen Richtungen genießen. 

Über uns schon bekannte weitere Forststraßen, Wald- und Hohlwege, die zum Teil mit viele Wurzelwerk und Stolperfallen versehen waren, liefen wir weiter bis zum Anwesen „Ristl“, von dem es dann nur mehr etwa 2 KM auf der leicht fallenden Forststraße bis zurück zum Parkplatz auf der Sonnensiedlung gewesen sind und hatten noch einen KM vorm „Ristl“ ein fast dramatisches Erlebnis.

Beim Runterlaufen eines schmalen Waldweges, der höchste Konzentration erforderte um nicht auszurutschen oder bei den vielen Unebenheiten und Wurzeln um zu Knacksen, war dieser Weg nur etwa 10 Meter von einer danebenliegenden großen Weide entfernt, die uns durch einen Zaun getrennt hatte.

Aus einiger Entfernung war mir schon ein großer und morsch aussehender Baum, der sich knapp hinter diesem Zaun befunden hatte, aufgefallen und konnte ich auch immer wieder ein knacksendes Geräusch, dass aber auch von einem Tier verursacht hätte werden können, wahrgenommen.

Ich war noch nicht weit von diesem Baum weg, da krachte es aber gewaltig und war es nicht nur ein Ast, sondern gleich der ganze Baum, der in sich unter lautem Knall zusammengebrochen war.

Mein besorgter Blick richtete sich sofort zurück, da sich Eva noch etwa 20 bis 30 Meter hinter mir befunden hatte und ich mir nicht sicher gewesen bin, ob auch sie bereits aus dem Gefahrenbereich gekommen war.

Zum Glück war alles gutgegangen und waren überrascht, dass die anderen Läufer, die auch nicht wesentlich weiter als wir waren, diesen Vorfall nur mehr am Rande mitbekommen hatten.

Es war eine nicht gerade leichte, aber irrsinnig schöne und interessante Strecke und hatten wir das Glück, diese noch dazu bei angenehmen Plusgraden und besten sonstigen Bedingungen laufen zu können.

Die Windböen, die zwar auch stellenweise immer wieder unseren Weg kreuzten waren leicht zu verkraften und so erreichten wir nach etwa 2 ½ Stunden und 14.500 Metern das Ziel.

Einige von uns nahmen unwegsame Abkürzungen durch den Wald und so ergeben sich Unterschiede bei den GPS Aufzeichnungen.

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