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... aus Freude am Sport!

Mein Vorschlag war, eine etwas verlängerte, nicht allzu lange Häuslberg-Runde nach den Strapazen des Vortages und der ganzen Woche zu laufen und diesen Lauf gleichzeitig im Gedenken an unseren am 11.02.2008 beim Klettern am Häuslberg tödlich verunglückten Sportkameraden, wie auch ehemaligem Sektionsleiterstellvertreter PSV Leichtathletik, Österreichischen Spitzenläufer mit einer 5000m Zeit von 14:20 und langjährigen Leiter des Sportamtes der Stadtgemeinde Leoben, Fritz Käfer, mit einer Gedenkminute an der Absturzstelle bei der Gedenktafel, zu verbinden.

So starteten wir pünktlich um 09:00 Uhr beim Parkplatz ADEG Kurzmann Göss und um möglichst wenig auf Asphalt laufen zu müssen sind wir im Steigtal zur S6 Unterführung und weiter die Forststraße bis zum Kreisverkehr bei der Ortseinfahrt gelaufen.

Dort überquerten wir die breite Straße um dann beim jetzt geschlossenen Gasthaus Waldsam und danach links abbiegend zur Fußgängerbrücke nach Hinterberg die Schladnitzstraße entlang, zu laufen.

Dieses Flachstück verleitete zu etwas höherem Tempo, was uns aber erst im Nachhinein beim Studium der GPS Aufzeichnungen richtig bewusst geworden ist.

Auf der Hinterbergerseite liefen wir den Naturfreundeweg bis zum Absturzfelsen von Fritz Käfer weiter um dort einerseits zur Gedenkstätte, die etwas oberhalb des Weges liegt und nur ein sehr unwegsamer Steig dahinführt, bzw. an der Abzweigung zu diesem Steig auf die etwas zur Spitzengruppe abgerissenen zurückgebliebenen Läufer/Innen zu warten.

Alleine schon wegen unserer Hunde, die wir nicht von der Leine lassen wollten, blieben Karl Rieger mit seinem Billi und auch ich selbst mit meiner Nala vorsichtshalber auf dem Weg unter den Felsen und besuchten nur Eva Slavikova, Manuela Klammer und Ursus Goldbacher, der auch eine Kerze für die Gedenktafel mitgebracht hatte, zu der von Bergkameraden des Verunglückten an den Felsen angebrachte Gedenkstätte. Margit Keshmiri musste leider schon vor Erreichen dieses Treffpunktes umkehren und Manuela musste aus zeitlichen Gründen auch gleich nach dem Besuch an der Gedenkstätte den Rückweg antreten.

Da wir neugierig waren, ob sich schon viele in unser am 28.12.2025 angelegtes Gipfelbuch beim Schillerkreuz eingetragen haben, liefen wir übriggebliebenen Läufer/Innen geschlossen zum Gasthaus am Häuslberg, überquerten die Kärntnerstraße und schon ging es die Direttissima hinauf zum höchstgelegenen Punkt unseres Laufes.

Etwas negativ überrascht waren wir von dem Umstand, dass zwei Wanderer uns auf den zwar engen Wegen auf dem Anstieg nicht vorbeilassen wollten, obwohl genug Platz zum Ausweichen gewesen wäre. Mit für uns, - aber nicht für die Wanderer, auf die wir natürlich Rücksicht genommen haben -, unwegsamen Stellen überholten wir dennoch diese sturen Leute, die nur mit leisem Murren auf unser freundliches Grüßen unverständliche Laute von sich gegeben haben, was aber letztendlich nicht unseren tollen Lauf trüben konnte.

Nach einigen Fotos und der Feststellung, dass sich bereits sehr viele in das neue Buch eingetragen haben, liefen wir die Forststraße wieder zum Parkplatz am Häuslberg zurück.

Wieder überquerten wir die Kärntnerstraße und liefen dann den Hohlweg auf dem ja vor Jahrzehnten auch eine von drei Sprungschanzen, die es in Leoben gegeben hatte, runter, um etwas danach beim ehemaligen Quester die Dorfstraße entlang zur Bahnübersetzung zu gelangen.

In Zeiten in denen es noch ausreichend Schnee gegeben hatte, war dieses Gebiet um das Temmelfeld und die Schäferwiese ein begehrtes Schigebiet für uns Leobener, auf dem auch zahlreiche Schulschi- und Firmenrennen ausgetragen wurden. Ich werde nie vergessen, wie ich mit der schönen Startnummer 60 nach zahlreichen Stürzen bei einer Schulschimeisterschaft einen der letzten Plätze belegen konnte. Mein Wille zu siegen war einfach größer als mein Können und musste ich mit dem Olympischen Gedanken – Dabei sein ist alles – und mit dem Trost meiner begeistert zusehenden Mutter, - die einfach nur froh war -, dass ich alle Stürze heil überstanden hatte, zufriedengeben.

Nach der Bahnübersetzung folgten wir noch ein Stück in der Ferdinand Hanusch Straße, dann der Josef Heißl- Straße, weiter über die Murbrücke, den Hirschgraben entlang und durch das Stift Göss um nach dem Feuerwehrrüsthaus bei der Brauereieinfahrt zur Turmgasse zu gelangen. Nach Überquerung der Turmgasse war es nur mehr ein Katzensprung auf der Steigtalstraße entlang bis zu Start/Ziel.

11,5 wunderschöne, zum Teil auch flotte KM bei angenehmen Plusgraden auf einer Strecke, die mit mittlerem Schwierigkeitsgrad bezeichnet werden könnte.

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