Treffpunkt am Parkplatz St.Peter Frst. unter der Wallfahrtskirche um 09:00 Uhr
Wir starteten vom Parkplatz weg die asphaltierte Straße in Richtung Wallfahrtskirche um aber gleich in der Linkskurve geradewegs in einen Waldweg einzubiegen.
Noch etwa 100 Meter zuvor konnten wir aber bereits mit einem Gamsbock, der unmittelbar vor uns die Straße überquert hat, Bekanntschaft machen und diesen dabei beobachten, wie er mit Höllentempo und einer enormen Leichtigkeit trotz seiner Größe den fast senkrechten Anstieg über die Wiese zur Kirche emporsprintete.
Sowohl Billi, wie auch Nala blieben beim Anblick des Gamsbockes recht gelassen und konzentrierten sich darauf, uns, dieses Mal eine reine Männerrunde mit Ursus Goldbacher, Karl Rieger, Reinhard Schmidt und meiner Wenigkeit, den 6 KM langen Anstieg auf fast 1100 m zum Gipfelkreuz der Friesingwand, wie gewohnt, das Tempo vorzugeben.
Bereits beim ersten Anstieg noch mit Blick auf Trofaiach konnten wir eine traumhafte Fernsicht genießen und herrlicher Sonnenschein erwärmte unsere Körper.
Wir wunderten uns über die guten Bodenverhältnisse und war paradoxer Weise trotz Minus 5 Grad der Boden aufgeweicht und angenehm zu laufen.
Die Grödeln, die jeder von uns mitgeführt hatte konnten wir getrost eingepackt lassen und benötigten sie auch beim späteren Runterlaufen nicht.
Nachdem wir etwa nach einem KM den Waldweg verließen und auf die Forststraße, die vom Tollinggraben raufführt weitergelaufen waren, bogen wir nach insgesamt 3 KM auf die Forststraße ab, die uns über einen angeblich bekannten Kartoffelbauernhof weiter und am romantischen Fischteich vorbei zum Schwoagerbauern geführt hat.
Vom dortigen Hofhund freudig begrüßt ging es mitten durch den Bauernhof durch und weiter über den Karrenweg, der über die Wiese zum Wald weiterführt und auf dem normalerweise mit Kühen gerechnet werden muss, die aber dieses Mal im Stall verblieben waren.
Beim Erreichen des Waldes, war uns bewusst, dass jetzt das schwierigste und steilste Stück der Strecke unmittelbar rauf zum Gipfelkreuz folgt und unsere Pulswerte um einige zulegen werden.
Einige hundert Meter mussten wir einen steilen Jägersteig bewältigen, wobei aber auch dieser recht gute und sogar schneefreie Bodenverhältnisse aufgewiesen hatte und den Aufstieg dadurch etwas leichter gemacht hat.
Ein Fotoshooting beim Gipfelkreuz und schon ging es wieder runter ins Tal.
Jetzt blieben wir aber länger auf der Laintalseite und konnten unterwegs wieder den Sonnenschein und die herrliche Aussicht genießen und tolle Erinnerungsfotos schießen.
Da wir aber den weiteren Weg über die Forststraße, die runter zum Tollinggraben führt und nicht den kurzen Waldweg, den wir raufgelaufen waren, wählten, erreichten wir nach ca. 2:45 Stunden das Ziel am Parkplatz und konnten 13 KM in unsere Trainingsbücher eintragen.
Wieder hatten wir das Glück, dass einfach alles für uns optimal „gelaufen“ ist und einfach alles gepasst hat.
Solch traumhafte Lauftage kann man sich nur wünschen und hatten wir die letzten Sonntage immer das Glück, von solchen beglückt worden zu sein.














